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JU Zukunftswerkstatt

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Hier gibts das Thesenpapier "Zukunftswerkstatt" als Download.

 

Junge Union diskutiert Schulstandort

Im Rahmen ihrer „Zukunftswerkstatt“ hat die Junge Union Bad Dürkheim das Thema Bildung auf die Tagesordnung genommen. Sie veranstaltete eine Podiumsdiskussion mit dem ersten Beigeordneten der Stadt, Theo Hoffmann und mit dem Schulleiter der ansässigen Hauptschule, Michael Heim.

In seinem Statement stellte Heim das berufsorientierte Konzept seiner Schule vor. „Unser vorrangiges Ziel ist es, die Jugendlichen in Ausbildungsverhältnis zu bringen,“ so der Schulleiter. Dieses Ziel werde beispielsweise durch großes ehrenamtliches Engagement von Ausbildungspaten oder der Hilfe eines sogenannten „Job-Fuxes“ unterstützt und trage mit einer vergleichsweise sehr hohen Vermittlungsquote von 50 % schon erste Früchte. Dass nun durch das neue Konzept der „Realschule Plus“ diese erfolgreiche Arbeit abgetan würde, hinterlasse im Kollegium schon eine „Motivationsdelle“, wie Heim vorsichtig formulierte.

Der Schuldezernent Bad Dürkheims, Theo Hoffmann ging auf die Bildungssituation in Stadt und Kreis ein. Er zeigte auf, dass der Schulstandort für lange Zeit gesichert sei. „Wir haben, wenn überhaupt, Luxusprobleme,“ so Hoffmann. Alle Schularten seien auch in Zukunft vorhanden und insbesondere im Bereich frühkindlicher Erziehung nehme Bad Dürkheim einen Spitzenplatz ein.

schulstandort_200.jpg Nach den beiden Kurzreferaten entwickelte sich unter Moderation von Ortsvorsitzendem Johannes Steiniger eine interessante Diskussion, in der insbesondere die „Realschule Plus“ in Frage gestellt wurde. „Nachdem die Landesregierung schon seit Jahren die Hauptschule kaputt geredet und finanziell ausgeblutet hat, ist diese Neueinführung der konsequente Schritt zur von der SPD gewollten Einheitsschule. Wir in Bad Dürkheim sehen allerdings, dass durch Engagement von Lehrern und Bürgern, das dreigliedrige Schulsystem das Erfolgsrezept schlechthin ist,“ so Steiniger.

Bei den beiden Referenten bedankte sich die Junge Union für den informativen Abend, passend zum Thema, mit zwei selbst gebastelten Schultüten, die mit drei guten Flaschen Pfälzer Wein gefüllt waren.

 

 

JHV und Kick-Off-Veranstaltung zur JU-Zukunftswerkstatt

Am Mittwoch, den 23.04.2008 präsentierte die JU Bad Dürkheim im Nebenraum der „Keschdedell“ die gesammelten Ergebnisse der Auftaktveranstaltung zu ihrer Zukunftswerkstatt vom 12.01.

Zur Versammlung war auch der Bad Dürkheimer Bürgermeister Wolfgang Lutz eingeladen, der von der Präsentation mehr als begeistert war. Er habe zwar der Jungen Union viel zugetraut, eine derart durchstrukturierte Arbeit aber nicht erwartet.

Besonders gefallen hat ihm die Tatsache, dass die Lösungsansätze zu den Kritikpunkten nicht nur stur in eine Richtung zielen, sondern alle Möglichkeiten in Betracht ziehen. Die JU hat mit ihrem Projekt „den Finger auf die Wunde gelegt“, so der Bürgermeister. Nicht nur Projekte für Jugendliche, wie zum Beispiel ein Bolzplatz, ein Partyraum für Bad Dürkheim oder das JuKiB wurden im Zuge der Aktion behandelt, sondern auch Dinge, die die Verbesserung der Stadtbildes betreffen, wie beispielsweise der Gradierbau, die Gondelbahn oder die Hebung der Isenach im Kurpark. Über viele der Punkte habe der Bürgermeister selbst schon nachgedacht und sei zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.

Hier gibts das Thesenpapier "Zukunftswerkstatt" als Download.

 

Klausurtagung zum Projekt "Zukunftswerkstatt" am 12.01.2008

Mit einer Klausurtagung startete der Ortsverband der Jungen Union Bad Dürkheim das Projekt "Zukunftswerkstatt“. Unter dem Motto Wie wollen wir im Jahr 2020 in Bad Dürkheim leben? machten sich die siebzehn Teilnehmer aus Reihen der JU Gedanken über die Zukunft in der Kurstadt. Als junge Generation sieht die JU ihre Aufgabe unter anderem darin, sich Gedanken über die Zukunft von Bad Dürkheim zu machen.

Während der mehr als fünf Stunden erörterte man Probleme und Perspektiven für die Zukunft, aber auch Chancen für Jugendliche in Bad Dürkheim. In weiteren Diskussionen ging es darum, Lösungen zu erarbeiten.
Angesprochene Themen waren zum Beispiel Ausbildungsplätze, Berufsorientierung und Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche, allerdings wurden auch aktuelle Themen wie z.B. Jugendkriminalität diskutiert.
Das Tagesprogramm gliederte sich in vier Phasen: Zuerst die Kritikphase, in der Kritikpunkte in Form eines Brainstormings gesammelt wurden; Die Utopiephase, in deren Rahmen Lösungsmöglichkeiten dieser Punkte überlegt wurden; Als nächstes die Realisierungsphase, in der die Lösungsmöglichkeiten auf Realisierbarkeit überprüft wurden; im letzten Schritt überlegte man sich, wie die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden können.
Eine Arbeitsgruppe ist damit beauftragt, die Ergebnisse der 1. Zukunftswerkstatt in einem Papier zusammenzufassen. Die offizielle Auftaktveranstaltung, in der die Ergebnisse dann vorgestellt werden, soll Mitte März statt finden. Bürgermeister Wolfgang Lutz hat hierzu schon sein Kommen angesagt.
 
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